David rozing

Gute Beziehungen helfen oft bei der Suche nach einem Arbeitsplatz in Belgien

Jeder sechste Belgier hat seinen aktuellen Job mithilfe von privaten Beziehungen oder eigenen Netzwerken gefunden. Diese Erkenntnis geht aus einer Umfrage des HR-Dienstleisters SD Worx hervor. Mehr als 16 % aller Arbeitsuchender in unserem Land fand seine neue Arbeitsstelle über Bekannte oder Verwandte. Ebenfalls 16 % der Arbeitsuchenden fanden ihren aktuellen Job über entsprechende Webseiten, so SD Worx weiter. 

SD Worx befragte im Rahmen dieser Studie rund 1.000 Personen befragt. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass nur sehr wenige Betroffene ihre Jobs über die bekannten Kanäle in den sozialen Medien gefunden haben. Laut SD Worx stehen Kanäle wie LinkedIn (3%), Facebook (1%) oder Twitter (3%) ganz unten auf der Liste.

Trotz der eher geringen Quote sieht Cathy Geerts, Chief HR Officer bei SD Worx, in den sozialen Medien enormes Potential bei der Jobsuche oder -vermittlung: „In Belgien sind Jobwebseiten und persönliche Netzwerke die am häufigsten genutzten Kanäle.“ Und doch, so Geerts, sollten die Arbeitgeber und die Arbeitsuchenden die sozialen Medien in dieser Hinsicht nicht unterschätzen.

Cathy Geerts schaut auch über die Grenzen hinweg: „Im Vergleich mit anderen Ländern fällt auf, dass in Deutschland fast jeder 4. Job über persönliche Beziehungen gefunden wird. In Frankreich sind mit 20 % Jobwebseiten die am meisten gebrauchten Wege. Die Briten finden ihre Jobs zumeist über die Webseiten von Unternehmen.“

11 % der von SD Worx Befragten konsultierten bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle die Website ihres aktuellen Arbeitgebers. 10 % der Angesprochenen haben an, persönlich von ihrem aktuellen Arbeitgeber angesprochen worden zu sein. 9 % der neuen Jobs wurden über Zeitarbeitsfirmen oder über die regionalen Arbeitsämter gefunden. Nur 7 % der Jobs der Befragten wurden über Personalagenturen oder über Headhunter gefunden.

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