Wegen Delta-Variante: Staatsbürger aus 24 Ländern dürfen ab heute nicht mehr nach Belgien einreisen

Ab Samstag, 26. Juni ist die Einreise nach Belgien für Reisende aus insgesamt 24 Ländern bis auf wenige Ausnahmen untersagt. Zu den Ländern auf der Liste des Einreiseverbots gehören u. a. das Vereinigte Königreich sowie Länder aus Südamerika und Afrika. Das Verbot soll die Ausbreitung von ansteckenderen Stämmen des Corona-Virus stoppen oder zumindest bremsen.   

Andere Länder auf der Liste sind Südafrika, Brasilien und Indien, für die bereits seit Ende April ein Einreiseverbot nach Belgien gilt. Zu ihnen gesellt sich nun auch Großbritannien, wo die Zahl der Neuinfektionen mit der Delta-Variante in den letzten Wochen stark angestiegen ist.  

Die meisten Länder auf der Liste liegen in Lateinamerika: Brasilien, Argentinien, Bolivien, Chili, Kolumbien, Paraguay, Peru, Uruguay, Surinam und Trinidad und Tobago. Die afrikanischen Länder auf der Liste sind Südafrika, Botswana, Kongo, Swasiland, Lesotho, Mosambik Namibia, Uganda, Simbabwe und Tunesien.   

Das Einreiseverbot gilt auch für Bangladesch, Georgien, Nepal, Indien und Pakistan sowie für Bahrein.  

Eine Ausnahme vom Einreiseverbot gilt für belgische Staatsangehörige und Personen mit offiziellem Wohnsitz in Belgien. Auch Diplomaten, Mitarbeiter von internationalen Organisationen und Personen, die aus humanitären Gründen einreisen, sind von dem Verbot ausgenommen. Auch Passagiere, die über den Flughafen Brüssel einreisen, sind von dem Verbot nicht betroffen. 

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