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Zäune um Bahnanlagen sollen das Überqueren der Gleise verhindern

In der Nähe des Bahnhofs von Kortrijk in Westflandern ist die erste „intelligente Gleiseinzäunung“ in Betrieb genommen worden. Mit solchen Zäunen mit Bewegungssensoren und an den Oberleitungen angebrachten Kameras sollen Personen, die verbotenerweise die Gleise überqueren, entweder davon abgehalten oder identifiziert werden. 

Infrabel, der Infrastrukturdienstleister der belgischen Bahngesellschaft NMBS/SNCB, rüstet die Sicherungsanlagen an neuralgischen Punkten, wo viele Personen die Gleise überschreiten, zusätzlich mit Kameras und mit Bewegungssensoren aus.

Wenn also jemand versucht, über einen solchen Zaun zu klettern, um die Gleise zu überqueren, wird im nächstgelegenen Stellwerk ein Alarm ausgelöst, mit dem wiederum die ankommenden Züge gewarnt werden. Und, möglicherweise werden die betroffenen Personen beim Überqueren der Gleise auch identifiziert.

Wichtiger ist aber, dass die ankommenden Züge ihr Tempo senken oder auch am nächsten Signal anhalten. Alleine im vergangenen Jahr wurden in Belgien mehr als 300 Fälle von Personen im Gleis gemeldet. Das führt durchschnittlich zu rund 5 Stunden Verspätungen im Bahnverkehr in unserem Land pro Tag. 

Testpersonen lösten die Bewegungssensoren an den Bahnzäunen aus...
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