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Die Dienstleistungsschecks haben die Schwarzarbeit in Belgien um die Hälfte verringert

Die Einführung von sogenannten Dienstleistungsschecks haben in Belgien dazu geführt, dass die Schwarzarbeit in bestimmten Bereichen um die Hälfte zurückgegangen ist. Laut einer Studie der Universität Löwen (KU Leuven) betrifft dies vor allem den Bereich Haushaltshilfe.

Noch immer bezahlen viele Zeitgenossen in Belgien ihre Haushaltshilfen oder Putzfrauen schwarz. Das liegt in den meisten Fällen daran, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer seit vielen Jahren schon kennen und sich arrangiert haben.

Doch sobald ein solches Arbeitsverhältnis endet, schalten die Arbeitgeber auf Dienstleistungsschecks um. Mit diesem System wird in Belgien seit einigen Jahren Schwarzarbeit legalisiert.

Das bedeutet, dass die Arbeitgeber solche Schecks zu günstigen Preisen erwerben und von der Steuer absetzen können, während die Arbeitsämter den Beschäftigten einen Lohn auszahlen, mit dem die Betroffenen in Kombination mit den eingelösten Dienstleistungsschecks ein vollwertiges Gehalt haben.

Laut einer Studie der Löwener Uni sorgt dieses System dafür, dass vor allem in Bereich Haushaltshilfe und Raumpflege die Schwarzarbeit deutlich rückläufig ist und dass viele Jobs in diesem Sektor legal werden. 

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