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Flandern will die Wartelisten auf Pflege und Begleitung von Personen mit einer Behinderung kürzen

Die flämische Landesregierung investiert noch dieses Jahr 230 Mio. € in Maßnahmen, mit denen für mehr Begleitung und Pflege für Personen mit einer Behinderung gesorgt werden soll. Eigentlich war geplant, diese Mittel auf 4 Jahre zu verteilen, doch die Lage wird ernster und die Landesregierung muss jetzt eingreifen.

Flanderns Ministerpräsident Jan Jambon (N-VA) reagiert damit auf eine Sendung der VRT-Reportageserie Pano, die im vergangenen Jahr für Wirbel gesorgt hatte. Seinerzeit stellte sich heraus, dass Personen mit Behinderung auch in den höchsten Pflegestufen jahrelang auf eine angepasste Begleitung oder auf entsprechende Pflege warten. Das bedeutet oft für deren Familien, dass sie die erforderlichen Gelder selbst aufbringen müssen.

Landesgesundheitsminister Wouter Beke (CD&V) gab dazu gegenüber VRT NWS an, dass das Ziel sei, jedem Antragsteller innerhalb von 18 Monaten ein passendes Budget zur Verfügung stehen soll. Bis zu 15.000 Personen sollen in Flandern teilweise seit vielen Jahren schon auf eine Finanzierung ihrer Pflege warten, so einige Betroffene gegenüber unserem Sender. 

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