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3 Kartoffellieferanten von Lutosa wegen Betrugs mit der Kartoffelwaage verurteilt

Drei Lieferanten des kartoffelverarbeitenden Unternehmens Lutosa in Waregem sind wegen Betrugs verurteilt worden. Sie haben jahrelang mit der Kartoffelwaage gepfuscht, um mehr Gewicht für ihre Kartoffellieferungen berechnen zu können.   

 

Die Ermittlungen nach dem Betrug kamen vor einigen Jahren ins Rollen, nachdem das westflämische Unternehmen einen Tipp erhalten hatte, dass die Kartoffellieferungen manipuliert seien. Gewisse Lieferanten würden mehr Kartoffeln anrechnen als sie tatsächlich liefern würden. Lutosa schaltete daraufhin einen Privatdetektiv ein, der die Unregelmäßigkeiten beim Wiegen der Kartoffeln auf der Waage feststellte.  

Jedes Mal, wenn ein Kartoffelbauer mit einer Lieferung ankam und auf die Brückenwaage fuhr, stand ein zweiter Fahrer mit den Vorderrädern seines Lkws ebenfalls auf der Brücke. Manchmal tat es auch ein Gabelstapler oder Traktor. Jedes Mal zeichnete die Brückenwaage mehr Gewicht an und bekamen sie für ihre Kartoffeln viel mehr Geld.  Ein Kartoffellieferant aus Opwijk wurde am schwersten verurteilt. Er erhielt eine 12-monatige Haftstrafe und muss eine Geldstrafe von 40.000 Euro zahlen. Zwei ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens waren ebenfalls in den Betrug verwickelt. Sie erhielten beide Gefängnisstrafen und müssen gemeinnützige Arbeiten ausführen. 

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