Blankenberge verbietet Bikinis und Badeshorts in der Innenstadt

Wer in der Innenstadt von Blankenberge im Bikini oder in Badeshorts herumläuft, riskiert ab diesem Sommer eine Geldbuße von 350 Euro. Die Stadtbehörden begründen ihre Maßnahme damit, dass Badesachen für den Strand sind und nicht für die Fußgängerzone in der Innenstadt. Kinder unter 12 Jahren sind von dem Verbot ausgenommen. 

Blankenberge, einer der meist besuchten Badestädte an der Küste, folgt damit dem Beispiel des mondänen Knokke, das oft mit Marbella verglichen wird. Der neue Dresscode in Blankenberge gilt ab dem 1. Juli, dem Beginn der Sommerferien. 

Bikini, Badeanzüge und Badeshorts sind selbstverständlich am Strand und auch auf der Strandpromenade weiterhin erlaubt. 

Bürgermeisterin Daphné Dumery erklärte: "Wer in Badekleidung im Stadtzentrum unterwegs ist, erhält zunächst eine Verwarnung.  Die Polizei wird auch eingreifen, wenn Personen in Strandkleidung in der Innenstadt und in Geschäften ein Ärgernis darstellen. Es gibt Leute, die kurz vor der Heimfahrt mit dem Zug noch in die Wellen springen und dann klatschnass durch die Innenstadt schlendern.  Das wollen wir unterbinden." 

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