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Absturz eines belgischen Kampfjets - Pilot rettet sich mit Schleudersitz, 2 Verletzte

Ein belgischer F-16 Kampfjet ist am Donnerstagmorgen während des Starts in einen Hangar auf dem Luftwaffenstützpunkt Leeuwarden im Norden der Niederlande abgestürzt. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Darunter der Pilot, der sich mit dem Schleudersitz zu retten wusste. 

"Der Pilot erlitt eine Beinverletzung und wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Ein Techniker des belgischen Kommandos wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht", teilte das belgische Verteidigungsministerium mit.

Laut Zeugen im niederländischen Regionalfernsehen sei eine Flamme im Kampfjet zu sehen gewesen, die wahrscheinlich entstanden sei, als der Pilot den Schleudersitz betätigte. Es habe weder ein Feuer noch eine Explosion gegeben, meldeten die Leeuwarden Air Base und die niederländische Luftwaffe auf Twitter.   

Der Pilot habe am Weapons Instructor Course (WIC) in Leeuwarden teilgenommen, erklärte das belgische Verteidigungsministerium. An dieser internationalen Ausbildung (3. Mai bis 22. Oktober) nehmen Vertreter aus Belgien, den Niederlanden und Norwegen teil. Ziel ist das Training von Ausbildern, die auf Waffen und Taktik spezialisiert sind. Es handelt sich um erfahrene Piloten. Die belgische Luftwaffe ist mit fünf Flugzeugen, vier Pilotschülern, vier Ausbildern und Unterstützungspersonal vertreten.

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