Sommerschlussverkauf beginnt wieder am 1. Juli: Kleiderläden hoffen auf gute Geschäfte

Im vergangenen Jahr war der Sommerschlussverkauf coronabedingt um einen Monat auf den 1. August verschoben worden. Obwohl die Frühjahrssaison auch wieder mit einem Minus abgeschlossen wurde, hoffen die Geschäftsleute auf gute Umsätze und sind froh, zur Normalität zurückkehren zu können. 

Im Frühjahr schloss die Modebranche die dritte Saison in Folge mit roten Zahlen ab. Deswegen versprechen sich die Geschäftsleute viel von einem Sommerschlussverkauf, der pünktlich und wie gewohnt am 1. Juli beginnt, also auch vor der Urlaubssaison. Ilse Delanghe vom Branchenverband: "Einerseits ist es ein traditionelles Datum, an das sich die Verbraucher erinnern. Auf der anderen Seite kaufen die Leute lieber vor der Urlaubsreise an.”  

Es gibt noch einen anderen wichtigen Grund für einen erfolgreichen Schlussverkauf: "Ende August wird die Winterkollektion ausgeliefert. Traditionell wird diese im Februar bestellt, die Rechnung muss dann aber noch bezahlt werden. Es ist wichtig, dass die Verkäufe jetzt gut laufen, um die Winterkollektion bezahlen zu können”, weiß Delanghe. Die Branche will wieder Umsätze erzielen, die mit denen im Jahr 2019 vergleichbar sind. 

Trotz der schlechten Saisons blickt Delanghe hoffnungsvoll in die Zukunft: "Das Verbrauchervertrauen kehrt zurück und die Lage verbessert sich. Auch die Lockerung der Corona-Maßnahmen dürfte sich positiv auf die Kauflust auswirken: Man darf wieder zu mehreren shoppen gehen und in einigen Einkaufsstraßen ist die Maskenpflicht auch bereits weggefallen. 

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