Die "Gentse Feesten" sind als immaterielles Kulturerbe in Flandern anerkannt worden

Die berühmten „Gentse Feesten“, ein jährliches fast zwei Wochen dauerndes Stadtfest in Gent, sind in die Liste des immateriellen Kulturerbes in Flandern aufgenommen werden. Inzwischen hat dieses Stadtfest internationale Ausstrahlung und es strömen pro Jahr bis zu anderthalb Millionen Besucher in die ostflämische Provinzhauptstadt Gent.

Die Tradition der „Gentse Feesten“ geht auf das Jahr 1843 zurück, als man die zahlreichen Kirmessen und Stadtteilfeste bündeln wollte. Doch nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schlief diese Tradition etwas ein. In den 1960er Jahren aber bliesen die 68er unter dem Bildhauer Walter De Buck (1934-2014) dem Festival neues Leben ein.

Die „Gentse Feesten“ sind ein riesiges alternatives Stadtfest, bei dem man in den beiden letzten Juliwochen im Zentrum der Stadt von Platz zu Platz spazieren kann, um überall Musik, Theater, Straßentheater, Comedy und vieles mehr zu erleben.

„Dieses Stadtfest hat sich in die DNA der Genter eingebrannt und sie warten jedes Jahr sehnlichst auf den Start“, so Gents Kulturschöffin Annelies Storms (Vooruit). Doch 2020 gab es durch Corona keine „Gentse Feesten“ und auch dieses Jahr fällt das riesige Festival wieder aus. Allerdings wird es alternativ mehrere kleinere Events geben. 

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