Zwei schwere Gewaltverbrechen in Dilbeek bei Brüssel in nur zwei Tagen

Dilbeek in Flämisch-Brabant bei Brüssel ist in den letzten Tagen gleich zweimal von Gewaltverbrechern heimgesucht worden. Am vergangenen Freitag drangen Unbekannte in eine Wohnung ein und verlangten Geld. Dabei gingen sie so brutal gegen die beiden Bewohner ein, dass einer davon verstarb. Am Samstag wurde ein Juwelier in Dilbeek von bewaffneten Gangstern überfallen.

Am Freitag wurde Dilbeek von einem Raubmord aufgeschreckt. Unbekannte drangen in eine Wohnung an der Hoogveldlaan ein und verlangten dort Geld. Dabei gingen die Verbrecher äußerst gewalttätig gegen die Bewohner, ein 55 Jahre alter Mann und dessen 75 Jahre alte Mutter, vor. Die betagte Frau wurde dabei schwer verletzt, überlebte den Überfall aber. Ihr Sohn hingegen starb etwas später an den Folgen seiner Verletzungen in einem Krankenhaus.

Warum sich die Gangster gerade diese Wohnung und deren Bewohner als Ziel ihres Überfalls ausgesucht haben, ist ebenso unklar, wie die Frage, was sie dabei erbeutet haben. Bereits mehrmals ist in den Wohnhäusern in dieser Straße in der letzten Zeit eingebrochen worden, wie Anwohner und die Polizei berichteten.

Bewaffneter Raubüberfall

Am Samstagvormittag wurde ein Juwelier in der Verheydenstraat in Dilbeek Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls. Auch hierbei gingen die Verbrecher äußerst gewalttätig vor. Die beiden Täter überwältigten den Geschäftsmann und zwei Kunden, die gefesselt und geknebelt wurden. Eine vierte anwesende Person wurde mit Pfefferspray unschädlich gemacht.

Die Täter forderten die den Inhalt des Safes des Juwelierladens und erbeuteten eine hohe Geldsumme sowie eine unbestimmte Zahl am Juwelen und Schmuckstücken. Allerdings verloren die einiges davon auf ihrer Flucht, wie die Polizei mitteilte. Sie flohen Zeugenaussagen zufolge in einem Audi. Der Juwelier und die Person, die Pfefferspray ins Gesicht bekam, wurden in ein Krankenhaus zur Untersuchung gebracht. In beiden Fällen ermittelt die Staatsanwaltschaft von Halle-Vilvoorde.

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