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Flandern: Mehr Mittel für die Behandlung von Menschen mit psychischen Problemen

Um die vielen aktuellen psychischen Probleme bei Menschen in unserer Gesellschaft aufzufangen, von denen nicht wenige Fälle erst durch die lange Isolation während der Corona-Lockdowns entstanden sind, macht die flämische Landesregierung jetzt mehr Mittel frei.

Diese Mittel werden den 20 flämischen Zentren für Geistige Gesundheit (CGG) zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um einen zusätzlichen strukturellen Zuschuss von 5 Mio. €. Das bedeutet, wie Flanderns Gesundheitsminister Wouter Beke (CD&V) bekannt gab, dass die ursprünglich zeitlich begrenzte Haushaltserhöhung aus dem vergangenen Corona-Krisenjahr beibehalten wird.

Die Mittelerhöhung läuft bis 2024, also bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode. Demnach wird die Finanzierung der CGG-Zentren von 72 Mio. € auf dann 79 Mio. € aufgestockt.

Der Großteil der Mittel geht an Zentren in Regionen in Flandern, in denen es an adäquater Begleitung von Personen mit psychischen Problemen akut mangelt. Und es werden Mittel in Maßnahmen fließen, die dafür sorgen sollen, dass solche Probleme vor allem bei Jugendlichen ernsthaftere Formen annehmen. 

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