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Dritter belgischer Tour-Sieg: Wout Van Aert gewinnt am Mont Ventoux

Der belgische Radprofi und amtierende Landesmeister Wout Van Aert (Jumbo-Visma - Foto) hat am Mittwoch die 11. Etappe der Tour de France gewonnen. Van Aert hatte die gesamte Etappe, die gleich zweimal über den Mont Ventoux führte, in der Hand. Er gewann diese schwere Etappe nach rund 33 km im Alleingang.

Der amtierende belgische Meister Wout Van Aert ist ein Allroundfahrer, der eigentlich alles kann, doch dass er auf einer so schweren Bergetappe, wie dieser 11. Etappe der Tour de France als erster über die Ziellinie fuhr, überraschte dann doch. Aber, er gewann mit Ansage. 

Er war Teil fast jeder Ausbrechergruppe an diesem Mittwoch und am Ende hatte er auch die stärksten Beine. Nach und nach wurden seine Mitstreiter langsamer und verloren an Kräften, während er zäh weiterfuhr und mit 33 km vor dem Ziel alleine war.

Nach Dylan Teuns und Tim Merlier sorgte Wout Van Aert für den dritten belgischen Etappensieg bei dieser Frankreichrundfahrt. Das mit Teuns und Van Aert zwei Bergetappen in einer Tour von Belgiern gewonnen werden konnten, ist seit 1980 nicht mehr vorgekommen.

Wout Van Aert gewann die 11. Etappe, die von Sorgues über 198,9 km nach Malaucène führte, vor dem Franzosen Ellissonde und dem Niederländer Bauke Mollema (beide Trek-Segafredo), die 1:14 später über die Ziellinie kamen. 

Vierter wurde Tadej Pogacar (UEA-Team Emirates), der im Gelben Trikot des Gesamtführenden bleibt. Van Aert ist mit 25:21 Minuten Rückstand auf den Führenden im Gesamtklassement aktuell 13. und bester Belgier.  

Wout Van Aert auf dem Weg zum Sieg am Mont Ventoux
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