110 junge Flamen mit Corona und deren Reiseleiter nach Repatriierung aus Spanien wieder in Belgien

Der Reiseveranstalter Jongerentravel hatte von der französischen Regierung die Erlaubnis erhalten, 110 junge Flamen, die sich in Spanien mit Corona infiziert haben, über Frankreich zurückzuschicken. Die Busse sind inzwischen in Belgien angekommen. Die Reiseorganisation Summer Bash versucht ebenfalls, seine Kunden frühzeitig zurückzuholen. Insgesamt waren 600 junge Leute mit den beiden Reiseveranstaltern an der Costa Brava in Urlaub. 136 von ihnen haben sich mit Corona infiziert. 

Inzwischen hat Jongerentravel von der spanischen Regierung die Erlaubnis erhalten, die jungen Leute ausreisen zu lassen (Normalerweise hätten sie in Spanien in Quarantäne bleiben müssen.). Frankreich hat seinerseits die Erlaubnis erteilt, die Busse mit den positiv getesteten Jugendlichen über sein Grundgebiet fahren zu lassen. Die Busse von Jongerentravel sind auf dem Weg. 

Laut Jordy S'Jongers dürfen die Summer-Bash-Busse ebenfalls von Spanien nach Belgien abfahren. Diese Busse sollten am Samstagmorgen in unserem Land eintreffen. 

Unterwegs dürfen die Busse keine großen Parkplätze mit Cafeterias entlang der Autobahnen anfahren, sondern nur an kleinen Parkplätzen mit Toiletten halten.  

Zu Hause: zuerst in Quarantäne

Wer sich in Spanien mit Corona infiziert hat, muss zu Hause in Quarantäne.  

"Das bedeutet 10 Tage Isolation, bevor sie das Haus wieder verlassen und Kontakt zu anderen Personen haben dürfen", sagt Joris Moonens vom flämischen Gesundheitsamt. Aber auch für Familienmitglieder hat die Rückkehr der infizierten Jugendlichen Folgen: "Die Familienangehörigen müssen die Quarantänevorschriften ebenfalls einhalten und sich zu Beginn der Quarantäne und nach sieben Tagen testen lassen." 

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