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Kochen in Corona-Zeiten: Bio-Lebensmittel sind in Flandern weiter auf dem Vormarsch

In den flämischen Haushalten ist im Zuge der Corona-Krise wieder viel mehr gekocht worden und in diesem Zusammenhang stiegen die privaten Ausgaben für Lebensmittel hierzulande im vergangenen Jahr um rund 12 %. Besonders profitieren konnten davon der Einzelhandel und der Handel mit biologischen Lebensmitteln. Die Verbraucher haben deutlich mehr auf gesunde Lebensmittel gesetzt, wie vor Corona, teilt das Flämische Zentrum für Agrar- und Fischereimarketing (VLAM) dazu mit. 

Der Einzelhandel setzt in Flandern seit Ausbruch der Corona-Krise im Lebensmittelbereich um rund 12 % mehr um und im Bereich biologische Lebensmittel liegt der Anstieg sogar bei rund 14 %. Im Biosektor wurden z.B. deutlich mehr frisches Obst und Gemüse verkauft.

Den Hauptanteil daran haben die klassischen Supermärkte gefolgt von Biomärkten oder -läden. Auffallend viele Bioprodukte werden aber auch in Hofläden und auf Bauernmärkten erworben. Den geringsten Anteil haben hier die Discounter.

In Flandern betreffen 42% der Ausgaben für Bioprodukte Obst und Gemüse, wie das VLAM aus den Statistiken des Marktforschungsinstituts GfK Belgium (mit Sitz in Löwen/Flämisch-Brabant) schlussfolgert. GfK hatte diesbezüglich im Auftrag des VLAM das Konsumverhalten von 6.000 belgischen Haushalten gescannt.

2020 beliefen sich die Ausgaben für Bio-Lebensmittel in Flandern der Privathaushalte auf 350 Mio. €. In ganz Belgien liegt diese Summe sogar bei 892 Mio. €. Seit 10 Jahren sind die Ausgaben für Bioprodukte in unserem Land jährlich um rund 11 % angestiegen, mit einem Spitzenwert im Corona-Jahr 2020.

Der Biomarkt in Belgien ist damit deutlich schneller gewachsen, als  der gesamte Lebensmittelmarkt. Dadurch ist der Bioanteil hier im vergangenen Jahr von 3,1 % auf 3,2 % gestiegen, wie GfK und VLAM dazu melden. Der Marktanteil von Bioprodukten in Flandern blieb stabil bei 2,2%. In der Wallonie liegt dieser Anteil inzwischen mit 4,5% deutlich höher.

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