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Belgien warnt nicht mehr: Bußgelder für Reisende, deren Corona-Dokumente nicht in Ordnung sind

Angesichts steigender Corona-Zahlen, die auch auf Urlauber zurückzuführen sind, die aus dem Ausland zurück nach Belgien kommen, greift die belgische Regierung jetzt durch. Reisende, deren Corona-Dokumente nicht in Ordnung sind, erhalten ein Bußgeld von 250 €. Personen, die versuchen, ihre Dokumente zu fälschen, müssen 750 € zahlen. Diese Verordnung betrifft sowohl Belgier als auch Ausländer, wenn diese ins Land einreisen.

Wichtig ist bei der Einreise in Belgien, dass das europäische Corona-Zertifikat und ein korrekt ausgefülltes Passenger Location-Formular (PLF) vorgelegt wird. Inzwischen, so die Justizbehörden hierzulande, weiß jeder, der ins Ausland fährt oder der von dort nach Belgien einreist, diese Dokumente vorlegen muss. Deshalb soll jetzt hart durchgegriffen werden.

Die Regierung nimmt dazu jetzt auch die Reiseveranstalter in die Verantwortung, z.B. Fluggesellschaften, die Bahn oder auch die Reisebusunternehmen. Diese sollen bei ihren Kontrollen ebenfalls genauer sein, denn hier wird leider zu oft zu locker mit den Vorschriften umgegangen.

Bei Verstößen werden 250 € Bußgeld verlangt. Bei einer Fälschung der Reisedokumente werden 750 € fällig. Wer dieses Bußgeld nicht zahlen will, der wird angeklagt und muss vor Gericht erscheinen. Auch Fluggesellschaften drohen Bußgelder, wenn diese die Reisedokumente nicht genau kontrollieren.

Die Staatsanwaltschaft Halle-Vilvoorde wird am Brussels Airport in Zaventem zielgerichtet Kontrollen durchführen, wie am Mittwoch angekündigt wurde. Auch an den Grenzübergängen wird kontrolliert, denn auch Urlauber, die mit dem Auto unterwegs sind, müssen die entsprechenden Corona-Dokumente vorlegen. 

Jasper Jacobs

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