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Schäden werden nach sinkende Pegelständen sichtbar: "Es wird Jahre dauern, das zu reparieren"

Nach den außergewöhnlich ergiebigen Regenfällen und Überschwemmungen der vergangenen Woche sinken die Wasserstände in den meisten belgischen Hochwassergebieten langsam aber sicher und offenbaren die enormen Schäden. "Wir werden Jahre brauchen, um die Schäden zu beheben", betonen die betroffenen Bürgermeister. 

Chaudfontaine (Provinz Lüttich) ist eine der Gemeinden, die von der Wucht des Wassers am stärksten betroffen war. Die Aufräumarbeiten haben begonnen. "Es ist ein apokalyptisches Bild", so Bürgermeister Daniel Bacquelaine. "Der Schaden ist enorm. Straßen wurden aufgerissen und Bürgersteige sind verschwunden. (...) Es wird viel Zeit in Anspruch nehmen, das alles zu reparieren, wahrscheinlich Jahre." Die Straßen sind mit Autowracks und anderen Trümmern übersät.

In Pepinster (Provinz Lüttich, Video oben) sind die Straßen immer noch mit Schlamm bedeckt, wo das Wasser abgeflossen ist. Die Anwohner dürfen im Laufe des Tages wieder einen Blick in ihre Häuser werfen, um zu sehen, wie groß die Schäden sind. In Bezirken, die am stärksten betroffen waren, wird die Stabilität der Häuser nach den verheerenden Überschwemmungen überprüft.

Unterdessen entspannt sich die Situation entlang der Maas im Osten der Provinz Limburg. Die Flutmauer südlich der Stadt Maaseik, im Dorf Heppeneert, hat gestern Abend standgehalten. Das Wasser der Maas sinkt; heute Morgen lag der Wasserstand etwa 70 Zentimeter unter dem gestrigen Höchststand (Foto unten). 

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Bilder: Mit sinkenden Pegelständen wird das Ausmaß der Verwüstung deutlich

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