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Bahn, Strom, Leitungswasser: Die Auswirkungen des Hochwassers sind enorm

Die Überschwemmungen lassen zwar nach, aber es bleibt noch viel zu tun, um die Situation in den betroffen Flutgebieten in der Wallonie und Ostbelgien wieder zu normalisieren. Die Menschen sind jetzt vollauf damit beschäftigt, ihre Häuser aufzuräumen. Alles Material, das sie nicht mehr verwenden können, wird auf die Straße gestellt, wo Bulldozer  den Müll in Container laden, um ihn abzutransportieren. Einige Bürgermeister erwarten, dass es bald zu wenig Containern geben wird. 

Etwa 37.000 Familien in der Wallonie sind immer noch ohne Strom, wie die Energieversorger bestätigten. In Pepinster und Trooz, die zu den am stärksten betroffenen Gemeinden gehören, könnte es eine Woche dauern, bis sich die Stromversorgung wieder normalisiert hat.  

Etwa 20 Dörfer in der Wallonie haben kein Leitungswasser mehr. Etwa 2.000 Trinkwasserquellen wurden von den Überschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen. Die meisten wurden bereits repariert, aber es wird noch einige Tage dauern, bis alle wieder einsatzfähig sind.

Etwa 300 Soldaten helfen in verschiedenen Provinzen und konzentrieren sich auf die Verstärkung von Deichen, das Ausbessern von Straßen und die Beseitigung von Trümmern.

Auch die Eisenbahninfrastruktur ist in ganz Wallonien beschädigt worden. Charlotte Verbeke, Sprecherin des Bahninfrastrukturunternehmens Infrabel, sagte, dass es Wochen dauern kann, bis der Bahnverkehr in Wallonien wieder normal läuft.  Die Karte unten zeigt die Auswirkungen auf die wallonischen Eisenbahnen und die verschiedenen Zeiträume, in denen die Gleise repariert werden müssen.

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