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Die eigentliche Arbeit für die Rettungsdienste in und um Lüttich muss erst noch beginnen

Gestern räumten die Einsatzkräfte auch Trümmer in den stark betroffenen Gemeinden in und um Lüttich. Da der Zugang zu einigen Gebieten in der Gegend noch immer schwierig ist, muss die eigentliche Arbeit für die Einsatzkräfte und die Bürger erst noch beginnen. Der Pegelstand der Wasserläufe sinkt jedoch weiter. 

Auch in Pepinster (Video oben) sind belgischen Soldaten noch damit beschäftigt, die Trümmer nach Leichen abzusuchen, nachdem Spürhunde gestern eine Fährte aufgenommen hatten. Es ist nicht klar, um wie viele Opfer es sich handelt. Die Chance ist sehr gering, dass sie noch am Leben sind, vermutet Bürgermeister Philippe Godin.

Im Laufe des Nachmittags beginnt die Polizei, flussabwärts entlang der Vesdre nach weggeschwemmten Leichen zu suchen.

In der Zwischenzeit hat die örtliche Polizeizone bereits hunderte von Häusern besucht, um zu überprüfen, dass dort keine weiteren Personen anwesend sind. Die Polizei bringt Aufkleber an den durchsuchten Häusern an. 

Unser Reporter Joppe Matyn ist im schwer getroffenen Pepinster, eine Vorortgemeinde von Verviers, sehen Sie hier seine Fotos:

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