Katastrophenhilfe: Belgier haben bereits 3,9 Millionen Euro an das Rote Kreuz gespendet

Auf dem Sonderspendenkonto des Belgischen Roten Kreuz und von Rode Kruis-Vlaanderen waren am Montagmorgen bereits 3,9 Millionen Euro für die Opfer des Hochwassers im Süden und Osten des Landes eingegangen. Das Spendengeld wird in naher Zukunft verwendet, um die Opfer effektiv zu unterstützen.  

Bei großen Katastrophen ist die Organisation der Unterstützung für die Opfer in mehrere Phasen unterteilt: zuerst Nothilfe (Unterkunft, Nahrung und Versorgung), gefolgt von einer genaueren Bedarfsermittlung und dem Wiederaufbau. 

"Wir befinden uns in der ersten Phase und haben bereits 700.000 € an Nothilfe zugesagt. Nach der Nothilfe wird, in einer zweiten Phase, eine Bedarfsanalyse gemacht. Die auf dem Spendenkonto 2525 eingegangenen Spenden werden in dieser zweiten Phase intensiv genutzt. Und basierend auf diesen Bedürfnissen werden konkrete Aufgaben geplant, um allen Opfern effizient und langfristig zu helfen", erklärte das Rote Kreuz. 

Spenden können weiterhin auf das nationale Rotkreuz-Konto BE70 0000 0000 2525 überwiesen werden. Eine einmalige Spende von 1 Euro kann auch per SMS an 4330 mit dem Vermerk "Solidarity" erfolgen.  

Auch in Flandern, wo man sich als Krisenhelfer registrieren lassen kann, war die Solidarität groß: 10.700 Flamen haben sich für die Aufräumarbeiten der kommenden Tage und Wochen gemeldet. 

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