80 Bundespolizisten in Lüttich im Einsatz, um die Plünderungen zu stoppen

Seit den Überschwemmungen sind in der wallonischen Stadt jede Nacht rund achtzig Bundespolizisten im Einsatz. Ein Sprecher der Bundespolizei erklärte, dass sich viele Menschen in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten aufgrund der sehr schwierigen Lebensbedingungen nicht mehr sicher fühlen.  Die Bundespolizei hofft, die Ängste zu zerstreuen, indem sie mehr Präsenz zigt.

Gestern Abend gingen bei der Notrufzentrale der Polizei in Lüttich sechs Anrufe über verdächtiges Verhalten in Lüttich und weitere sechs aus Esneux sowie einer aus dem Herver Land ein.  Fünf Personen, die des Diebstahls verdächtigt werden, wurden in den letzten Nächten festgenommen, drei weitere wurden zur Aufklärung in Gewahrsam genommen.

Die Polizei weist darauf hin, dass Einwohner jederzeit die Nummer 101 anrufen können, um verdächtiges Verhalten zu melden.  Die Staatsanwaltschaft Lüttich verfolgt eine Null-Toleranz-Politik in Bezug auf solches Verhalten im Katastrophengebiet.

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