Nationalfeiertag: König und Königin sehr gerührt als Prinzessin Elisabeth vorbeimarschiert

Die Parade zum Nationalfeiertag begann kurz nach 14 Uhr auf dem Platz vor dem Brüsseler Königspalast. Am Tag nach dem nationalen Trauertag für die Opfer der Überschwemmungen, die das Land in der vergangenen Woche heimgesucht haben, verlief die Veranstaltung eher sachlich. Auch der Kampf gegen Covid-19 stand zentral. Bemerkenswert:  Prinzessin Delphine, die letztes Jahr offiziell als Tochter von König Albert II. anerkannt wurde, nahm zum ersten Mal an der Seite ihrer Geschwister an der Militärparade teil. Kronprinzessin Elisabeth marschierte mit den Kadetten der Königlichen Militärschule. Ihre Eltern – König Philippe und Königin Mathilde (Foto) – waren sichtlich stolz und gerührt.

Kronprinzessin Elisabeth nahm als Kadettin der Königlichen Militärschule an der Parade teil. König Philippe und Königin Mathilde schauten mit Stolz und Rührung zu, als ihre älteste Tochter vorbeimarschierte. Elisabeth hat gerade ihre einjährige militärische Ausbildung in Arlon abgeschlossen.

Prinzessin Delphine und ihr Mann Jim O'Hare nahmen zum ersten Mal die Parade mit ab, zusammen mit Prinz Laurent (ohne seine Frau Claire) und Prinzessin Astrid und Prinz Lorenz. Abgesehen von den offiziellen Gästen kamen nur sehr wenige Menschen zu den begrenzten Feierlichkeiten am 21. Juli nach Brüssel.

Die Anzahl der Soldaten im militärischen Teil der Parade wurde in diesem Jahr erheblich reduziert, da viele Soldaten in den von den Überschwemmungen betroffenen Gebieten beschäftigt werden. So nahmen zum Beispiel die Hubschrauber nicht an dem Vorbeiflug der Luftwaffe teil.

Besondere Aufmerksamkeit wurde auch dem Koreakrieg gewidmet, der vor 70 Jahren begann. Veteranen des Konflikts und koreanische Soldaten nahmen an der Parade teil.

Eine Abteilung, bestehend aus angehenden Kommissaren der Nationalen Polizeiakademie und angehenden Inspektoren der Polizeiakademie Lüttich, marschierte bei der Parade mit, begleitet von Kadetten der Polizeizone Brüssel-Hauptstadt-Elsene. Sie gehören nicht zu den Einsatzkräften, die derzeit in den Katastrophengebieten arbeiten.

Einige ausländische Fahrzeuge (Luxemburg, Deutschland und Frankreich) waren anwesend, um die internationale Zusammenarbeit zu illustrieren. Ansonsten war wenig motorisiertes Material zu sehen.

Die Parade wurde von Auftritten von Künstlern wie Loïc Nottet und Novastar unterbrochen, die von verschiedenen Orten im Land übertragen wurden.

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