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Vorläufige Bilanz der Flutkatastrophe in Belgien: 32 Tote und 18 Vermisste

Die vorläufige Zahl der Todesopfer durch die Überschwemmungen in Belgien lag am Mittwoch bei 32, teilte die Bundespolizei mit. Alle Opfer sind von der Polizei identifiziert worden. Derzeit werden noch 18 Personen vermisst oder können nach den Überschwemmungen nicht erreicht werden. Die Polizei arbeitet weiterhin vor Ort.

Alain Barbier, von der Polizeizone Vesdre (Weser), erklärte, dass allein in der Stadt Verviers mehr als 10.000 Menschen ein neues Zuhause finden müssen. "Wir rechnen derzeit mit 5.512 Familien, die  sich in dieser Situation befinden. Konkret werden mehr als 10.000 Menschen betroffen sein", sagte er.

Auch in Pepinster mussten viele Bürger ihre Häuser verlassen, die vom Wasser überflutet wurden. Etwa zwanzig Häuser sind unter der Kraft des Wassers eingestürzt, und weitere, die eine Gefahr darstellen, werden wahrscheinlich abgerissen werden müssen. "Für Pepinster, auch wenn wir mit den Zahlen extrem vorsichtig sein müssen, wurde die Zahl von 2.000 Menschen genannt, die umgesiedelt werden müssen", erklärte der Stabschef, der persönlich von den Überschwemmungen betroffen ist, da seine Eltern, die in Pepinster wohnen, ebenfalls betroffen sind und ihr Haus verlassen mussten.

Die Polizeizone Vesdre, unterstützt von allen anderen Zonen des Landes, sorgt für eine ständige Präsenz in den betroffenen Gemeinden. "Wir haben zwischen 55 und 70 Mann, die permanent die betroffenen Gebiete sichern, den Verkehr regeln und die täglichen Aufgaben erledigen", erklärt der Polizeichef, der versichert, dass Null-Toleranz angewendet wird. "Wir haben eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft und jeder Plünderer wird strafrechtlich verfolgt", versichert der Polizeichef.

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