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Krisenzentrum: Taucher suchen nach Opfern in Lüttich

Das Nationale Krisenzentrum hat die Angaben und Informationen über die Lage in den vom Hochwasser verwüsteten Gebieten aktualisiert. In der Provinz Lüttich suchen Taucher mit Unterstützung der Zelle für vermisste Personen nach Opfern der Überschwemmungen, die am 14. Juli große Gebiete im Süden und Osten von Belgien verwüstet haben.

Lüttich

In der Provinz Lüttich suchen Taucher mit Hilfe der Zelle für vermisste Personen und Opferidentifizierung nach Personen, von denen seit einer Woche jede Spur fehlt. Die Aufräumarbeiten sind in vollem Gange, die Zahl der Plünderungen ist aufgrund der Polizeiverstärkung zurückgegangen. Auch die notwendigen Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung werden durchgeführt, insbesondere in der schwer getroffenen Stadt Pepinster. 

Hennegau

In der Provinz Hennegau ist man in Aiseau-Presles noch stets in Sorge über die stark beschädigten Ufer. Bei erneuten Regenfällen bestünde die Gefahr einer weiteren Überflutung. 

Namur

In der Provinz Namur wird eine Plattform auf Provinzebene eingerichtet, um Hilfe zu organisieren und zu verteilen. 

Flämisch Brabant

In der Provinz Flämisch-Brabant sinkt der Wasserstand der Demer langsam ab, mit Ausnahme des Abschnitts zwischen Langdorp und Aarschot, wo er noch sehr leicht ansteigt. Die Alarmschwellen werden auf einem Abschnitt der Demer und bis zum Wochenende weiter überschritten. Der Wasserstand im Demerbecken flussaufwärz sind noch fast vollständig gefüllt. 

Limburg

In der Provinz Limburg geht das Wasser in Halen und Herk-de-Stad nur sehr langsam zurück, aber es werden vorerst keine Probleme gemeldet. Die Situation wird angesichts des vorhergesagten Regens an diesem Wochenende genau beobachtet

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