Pukkelpop-Veranstalter werfen das Handtuch wegen Corona-Auflagen

Am Donnerstag hatten die Veranstalter des Musikfestivals Pukkelpop den Aufbau und Ticketverkauf stillgelegt. Der Grund waren die Corona-Schutzmaßnahmen und insbesondere das Corona-Safe-Ticket, das von den Festivalbesuchern verlangt werden muss. Bundesgesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) hatte die Bedingungen im VRT-Radio erneut bestätigt: “Wenn Pukkelpop die Bedingungen nicht einhalten kann, wird das Festival nicht stattfinden können.” 

Die Corona-Auflagen seien aber nicht zu meistern gewesen, heißt es am Freitagmorgen seitens des Veranstalters. Auf dem Festival hätten Testmöglichkeiten für täglich zehntausende junge Besucher vorgesehen werden müssen. Deswegen haben die Veranstalter beschlossen, das Großereignis, das zwischen dem 19. und 22. August hätte stattfinden sollen, abzusagen.

Wer ein Festival besuchen möchte, hat drei Möglichkeiten: Entweder man ist vollständig geimpft oder hat ein negatives PCR-Testergebnis von nicht mehr als 48 Stunden oder einen negativen Schnelltest von nicht mehr als 24 Stunden. Der Schnelltest muss also jeden Tag wiederholt. Für Pukkelpop ist diese Bedingung kaum zu erfüllen. 

Für Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke sind die Regeln klar und relativ einfach. Ändern will er sie nicht. Der Veranstalter muss den Besuchern die Möglichkeit bieten, sich jeden Tag auf dem Gelände testen zu lassen. "Wenn der Veranstalter jetzt sagt, dass er diese Bedingung nicht einhalten kann, dann kann er auch das Festival nicht organisieren”, so der Minister im VRT-Radio am Freitagmorgen. 

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