Zahl der Todesopfer auf 36 korrigiert, 11 Personen werden vermisst

Die Zahl der Todesopfer, die das Unwetter im Süden und Osten des Landes verursacht hat, ist vom Krisenzentrum auf 36 nach unten korrigiert worden. Am Donnerstag hatte das Krisenzentrum 37 geborgene Opfer gemeldet. Aber eine der gefundenen Leichen war die eines Mannes, der am 11. Juli - also vor dem Sturm – in der Ourthe ertrunken war. 

Der Mann hatte seine beiden Stieftöchter aus der Ourthe in Sy gerettet, war dabei aber selbst ertrunken. Die beiden Töchter der Freundin des Mannes waren in der Ourthe in Sy (Provinz Lüttich) schwimmen gegangen und in Not geraten.  

Eines der Mädchen hatte sich selbst retten können. Als er versuchte, dem anderen Mädchen zu helfen, geriet der 30-Jährige in Schwierigkeiten. Das Mädchen gelangte auch ans Ufer, aber der Mann war plötzlich verschwunden. Die Mutter des Mädchens bemerkte das Verschwinden erst, als ihre Tochter sicher aus dem Wasser war. 

Die Zelle für vermisste Personen sucht in dem Katastrophengebiet jetzt noch nach elf Personen. Heute Morgen waren noch 17 Personen als vermisst angegeben worden. Sechs Fälle wurden im Laufe des Tages gelöst.

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