Nicolas Maeterlinck

Rotes Kreuz schickt erste Freiwillige in Katastrophengebiete

Das Flämische Rote Kreuz hat zum ersten Mal Freiwillige in die vom Hochwasser verwüsteten Gebiete in der Wallonie geschickt. Insgesamt haben sich fast 14.000 Menschen für freiwillige Hilfseinsätze auf der Online-Plattform gemeldet.  

Zwanzig Rettungshelfer des Roten Kreuzes sind seit Freitag in der Wallonie im Einsatz. An diesem Samstag werden dreißig Freiwillige, die sich auf der eigens zu diesem Zweck geschaffenen Plattform online angemeldet hatten, zu ihnen stoßen. 

Die freiwilligen Helfer werden vor allem in den stark betroffenen Dörfern Pepinster, Chaudfontaine und Trooz Hygienesets und Regencapes verteilen, die aufgrund des angekündigten Unwetters gelegen kommen. Das Rote Kreuz schickt außerdem vier spezialisierte Freiwillige, die psychologische Hilfe leisten können. 

Menschen, die bei den Aufgaben in den kommenden Tagen und Wochen (Aufräumarbeiten, Trümmerbeseitigung usw.) mithelfen wollen, können sich über die Krisenhelfer-Plattform des Roten Kreuzes Flandern anmelden. Bis heute haben sich 13.900 Personen registriert. Sobald es Aufgaben gibt, bei denen Krisenhelfer eingesetzt werden können, werden sie informiert.  

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