Lotte Kopecky strandete auf dem undankbaren 4. Platz
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Tag 2 der Olympischen Spiele: nicht viel zu lachen für belgische Athleten

Nachdem Wout van Aert gestern Silber beim Straßenrennen auf den Olypmpischen Spielen in Tokio geholt hat, gab es am zweiten Tag nicht viel Grund zur Freude. Im Taekwondo, Judo, Straßenrennen der Frauen, im Schwimmen und im Tennis sind die belgischen Athleten und Athletinnen ausgeschieden. 

Im Tennis kann Elise Mertens nach ihrer 6:4-Niederlage gegen die Russin Ekaterina Alexandrova ihre Koffer packen.  Nach der Niederlage am Samstag im Doppel zusammen mit Alison Van Uytvanck wird Mertens ohne die erhofften Medaillen nach Belgien zurückkehren. 

VKA

Im Judo-Viertelfinale musste sich Charline Van Snick von Odette Giuffrida aus Italien geschlagen geben. Van Snick. Charline verlor anschließend den Kampf gegen ihre britische Gegnerin Chelsea Giles im Kampf um Bronze in der Klasse bis 53 Kilo.  Nach diesem Kampf musste die Lütticherin im Rollstuhl Platz nehmen und zum Arzt gebracht werden. 

Keine olympische Medaille für Lotte Kopecky. Im Finale scheiterte die Belgierin knapp an der Italienerin Elisa Longo Borghini. "Ich habe meinen Platz auf dem Podium verdient. Die Kondition ist da, auf der Strecke werde ich versuchen, noch besser zu werden", sagte Kopecky hinterher enttäuscht. 

Im Taekwondo ist Jaouad Achab nach seiner 18:11-Niederlage gegen Bernardo Pie aus der Dominikanischen Republik ausgeschieden. 

Im Segeln belegte Wannes Van Laer den 33. Platz von 35 Teilnehmern. "Das ist der schlechteste Start, den ich mir vorstellen kann", sagte der Segler gegenüber VRT. 

Bei den Pferdesportlern reichte es ebenfalls nicht für Domien Michiels, um sich für das Finale der Dressur zu qualifizieren, während sich Laurence Roos und Fil Rouge nach einer starken Kür auf Musik ebenfalls nicht für das Finale qualifizieren konnten. 

Im Schwimmen konnte sich Fanny Lecluyse nicht für das Halbfinale über 100 Meter Brust qualifizieren. 

Im Drei-gegen-Drei-Basketball verloren die Belgian Lions 21-14 gegen die Favoriten Serbien. Zuvor hatten sie Russland mit 21-16 geschlagen. An zwei Tagen in Folge haben sie ein Spiel verloren und ein zweites gewonnen.  Die Belgian Lions sind immer noch auf Kurs für das Viertelfinale. 

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