Belgien ist das erste Land, das Seeleute aus aller Welt in seinen Häfen impft

Ab heute werden die Seeleute, die auf internationalen Schiffen im Hafen von Zeebrugge liegen, geimpft. Belgien ist das erste Land, das neben den eigenen Seeleuten auch die Besatzungen von internationalen Schiffen gegen Corona impft. Sie erhalten den Impfstoff von Johnson & Johnson, mit dem nur eine Impfung erforderlich ist.   

Seit mehreren Monaten bekommen belgische Seeleute, die einen Hafen in Belgien anlaufen, ihren Corona-Impfstoff gespritzt. Jetzt aber werden auch die Besatzungsmitglieder von Schiffen aus aller Welt, die in Antwerpen, Gent oder Zeebrugge anlegen, geimpft. Der Kapitän des Schiffes muss nur 24 Stunden vor der Ankunft im Hafen mitteilen, wie viele Besatzungsmitglieder geimpft werden sollen.  

Geert Gijs vom Impfteam berichtete im regionalen Rundfunk Radio 2 Westflandern von den mobilen Impfteams: "Ein Schiff bleibt nur für eine begrenzte Anzahl Stunden im Land, um seine Ladung zu löschen und neu zu laden. Weil die vollständige Crew nicht vom Schiff gehen kann, werden mobile Teams von den medizinischen Diensten der Häfen auf das Schiff geschickt. Sie spritzen die Impfdosis an Bord des Schiffes oder am Kai." 

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