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Die aktuellen belgischen Corona-Zahlen: mehr Infektionen und mehr Krankenhauseinweisungen

Mehr Infektionen und mehr Krankenhauseinweisungen, das ist die Pandemiebilanz der letzten Wochen, aber der Anstieg bleibt vorerst relativ moderat. Im Durchschnitt werden jetzt täglich 30 Corona-Patienten im Krankenhaus aufgenommen. In der Zwischenzeit läuft die Impfkampagne aber auf Hochtouren weiter.

  • Bis Montag, den 26. Juli (der letzte Tag, für den Zahlen vorliegen), hatten 7 916 872 Menschen in unserem Land bereits mindestens eine Impfung erhalten. Das sind 83,1 Prozent der Erwachsenen. Betrachtet man die Gesamtbevölkerung, einschließlich der Minderjährigen, sind es 68,7 Prozent. Davon sind 6.286.469 vollständig geimpft, das sind 67,9 Prozent aller Erwachsenen und 54,6 Prozent der Gesamtbevölkerung.
  • Vom 20. bis 26. Juli wurden täglich durchschnittlich 30 Patienten ins Krankenhaus eingeliefert. Das sind 14 Prozent mehr als in der Vorwoche.
  • Montag, 26. Juli, meldeten die Krankenhäuser 39 Aufnahmen (+14 im Vergleich zu den Meldungen vom Sonntag). 39 Patienten konnten das Krankenhaus wieder verlassen (+33).
  • Am Sonntag befanden sich insgesamt 309 Coronapatienten im Krankenhaus (+4). Auf Wochenbasis stieg die Belegungsrate damit um 16 %.
  • 94 Coronapatienten befinden sich auf der Intensivstation (-3), von denen 53 künstlich beatmet werden müssen (-2). Die Zahl der Einweisungen in die Intensivpflege stieg wöchentlich an (+18 %). Dies gilt auch für die Zahl der Patienten mit Beatmungsgeräten (+10 %).
  • In der Woche vom 18. bis 24. Juli starben durchschnittlich 2 Menschen pro Tag an den Folgen des Coronavirus. Das sind doppelt so viele wie in der Vorwoche. Am 13., 17., 19. und 20. Juli wurden 0 Todesfälle registriert. Seit Beginn der Pandemie wurden in unserem Land 25.230 Todesfälle registriert.
  • Zwischen dem 18. und 24. Juli wurden täglich durchschnittlich 1.481 Neuinfektionen bestätigt, das sind 10 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der Infektionen nimmt zwar immer noch zu, aber weniger schnell. Seit Beginn der Pandemie wurden in unserem Land bereits 1.119.030 Infektionen registriert.
  • Zwischen dem 18. und 24. Juli wurden täglich durchschnittlich 61.889 Tests durchgeführt. Das sind 13 Prozent weniger als in der Vorwoche.
  • Zwischen dem 18. und 24. Juli lag die Positivitätsquote (Anzahl der positiven Tests im Verhältnis zur Gesamtzahl der Tests) bei 2,7 Prozent (0,6 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche). Das bedeutet, dass etwas weniger als 3 von 100 durchgeführten Tests positiv waren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrachtet ein Verhältnis von über 5 als besorgniserregend, während das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (CDC) den Wert 4 beibehält.
  • Der R-Wert oder die Reproduktionsrate, die angibt, wie schnell sich das Virus ausbreitet, liegt derzeit bei 1,11. Das bedeutet, dass jede Person, die mit dem Coronavirus infiziert ist, im Durchschnitt mehr als eine weitere Person ansteckt. Wenn der R-Wert unter 1 fällt, schrumpft die Epidemie. Steigt der R-Wert über 1, nimmt die Epidemie zu.

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