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Corona-Statistik: Mehr Krankenhauseinweisungen, aber die Zahl der Infektionen geht wieder zurück

Zum ersten Mal seit einem Monat ist die durchschnittliche Zahl der Corona-Neuinfektionen in Belgien zurückgegangen. Ein wichtiger Hinweis in diesem Zusammenhang: Es gibt auch deutlich weniger Tests. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen nimmt jedoch weiter zu. 

  • Am Donnerstag, dem 29. Juli (dem letzten Tag, für den Zahlen verfügbar sind), hatten 7 993 557 Menschen in unserem Land bereits mindestens eine Impfdosis erhalten. Das sind 83,4 Prozent der Erwachsenen. Betrachtet man die Gesamtbevölkerung, einschließlich der Minderjährigen, liegt der Anteil bei 69,4 Prozent. Davon sind 6.630.964 vollständig geimpft, das sind 71,4 % aller Erwachsenen und 57,6 % der Gesamtbevölkerung.
  • In Flandern wurden 4,1 Millionen Menschen vollständig geimpft, das sind 75 % der Erwachsenen. In Wallonien und in der deutschsprachigen Gemeinschaft sind 69 Prozent der über 18-Jährigen geimpft. Brüssel liegt mit 54 Prozent weit abgeschlagen.
  • Vom 24. bis 30. Juli wurden täglich durchschnittlich 33 Patienten ins Krankenhaus eingeliefert. Das sind 22 Prozent mehr als in der Vorwoche.
  • Am Donnerstag meldeten die Krankenhäuser 25 Einweisungen (-12 im Vergleich zum Vortag). 35 Patienten konnten das Krankenhaus verlassen (+1).
  • Insgesamt befanden sich am Donnerstag (-1) 317 Covid-Patienten im Krankenhaus. Auf Wochenbasis stieg die Belegungsrate um 16 Prozent.
  • 96 Covid-Patienten befanden sich auf der Intensivstation (+3), von denen 45 künstlich beatmet werden mussten (genauso viele wie am Mittwoch). Die Zahl der Einweisungen in die Intensivpflege stieg im Wochenvergleich an (+14 %). Die Zahl der Patienten an Beatmungsgeräten ist jedoch zurückgegangen (-15 %).
  • In der Woche vom 22. bis 28. Juli starben jeden Tag durchschnittlich 3 Menschen an den Folgen des Coronavirus. Seit Beginn der Pandemie wurden in unserem Land 25.241 Todesfälle registriert.
  • Zwischen dem 21. und 27. Juli wurden durchschnittlich 1.418 Neuinfektionen pro Tag bestätigt, das sind wiederum 4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Damit ist die Zahl der Infektionen zum ersten Mal seit dem 26. Juni, d. h. seit mehr als einem Monat, zurückgegangen. Seit Beginn der Pandemie wurden in unserem Land bereits 1.124.715 Infektionen registriert.
  • Es gibt auch deutlich weniger Tests. Zwischen dem 21. und 27. Juli wurden täglich durchschnittlich 55.285 Tests durchgeführt. Das sind 25 Prozent weniger als in der Vorwoche.
  • Die Positivitätsrate zwischen dem 21. und 27. Juli (Anzahl der positiven Tests im Verhältnis zur Gesamtzahl der Tests) betrug 2,9 Prozent (0,7 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche). Das bedeutet, dass etwas weniger als 3 von 100 durchgeführten Tests positiv waren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrachtet ein Verhältnis von über 5 als besorgniserregend, während das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (CDC) den Wert 4 beibehält.
  • Der R-Wert oder die Reproduktionsrate, die angibt, wie schnell sich das Virus ausbreitet, liegt derzeit bei 1,14. Das bedeutet, dass 100 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert ist, im Durchschnitt 114 weitere Personen anstecken. Wenn der R-Wert unter 1 liegt, schrumpft die Epidemie. Liegt der R-Wert über 1, wächst die Epidemie.

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