Hermien Peters und Lize Broekx

Olympia: Qualifikationen aber auch Rückschläge für die belgischen Teilnehmer

In der Nacht zum Montag haben sich alle belgischen Sportler, die bei den Olympischen Spielen in Tokio antraten, qualifiziert. Das betrifft sowohl die Leichtathleten, als auch die Kajakfahrer. Die Goldmedaille von Turnerin Nina Derwael sorgte wohl für zusätzliche Motivation. Aber, im belgischen Lager gibt es auch Rückschläge zu verzeichnen. 

Elise Vanderelst hat die Vorläufe auf den 1.500 Metern überlebt und ist als eine der 5 besten „Verliererinnen“ doch noch eine Runde weiter. Sie lief in ihren eigenen Lauf fast immer auf den vorderen Plätzen mit, doch 100 Meter vor dem Ziel brach sie ein und kam nur mit 4'05"63 als 9. über die Ziellinie.

Gleiches geschah mit Imke Vervaet auf den 200 Metern. Sie lief mit 23“05 eine neue persönliche Bestzeit und ist als beste „Verliererin“ eine Runde weiter, doch ins Finale schaffte sie es nicht. Sie wurde nur 22. von 25 Starterinnen und wird sich jetzt auf die 4x400 Meter-Staffel der Frauen konzentrieren, denn sie gehört auch zu den Belgian Cheetahs.

Paulien Couckuyt verpasste auf den 400 m-Hürden knapp das Finale, lief aber mit 54‘47 einen neuen belgischen Landesrekord.

Stabhochsprung

Stabhochspringerin Fanny Smets hat sich nicht für das olympische Finale qualifizieren können. In der Qualifikation kam sie Leichtathletin nicht über die Starthöhe von 4,25 m hinaus und musste schon schnell alle Ambitionen begraben.

Kajak

Kajakfahrer Artuur Peeters (K1) hat sich auf der 1.000 Meter-Distanz als 3. seines Vorlaufs mit einer Zeit von 3'41"967 über das Stechen für das Halbfinale qualifiziert.

Das K2-Duo Hermien Peters und Lize Broekx hat sich auf den 500 Metern ebenfalls für das Halbfinale Qualifiziert.

Basketball

Im olympischen Basketball-Turnier haben die Belgien Cats am Montag gegen China mit 74:62 verloren, doch trotz dieser Niederlage stehen die Basketballerinnen im Viertelfinale. Davor hatten die Cats ihren Auftakt gegen die Favoritinnen aus Australien mit 85:70 und ihr Spiel gegen Puerto Rico mit 87:52 gewonnen.

Die Sprinter

Kevin Borlée verzichtet auf Start beim 400-Meter-Halbfinale. Via Instagram teilte er mit, dass er leichte Schmerzen habe und sich schonen wolle, um seinen Einsatz bei der 4X400-Meter-Staffel nicht zu gefährden. Das bedeutet, dass Jonathan Sacoor als letzter Belgier im 400 m-Halbfinale startete. Doch mit einer Zeit von  45"88 wurde er in einem rasendschnellen Halbfinale nur 8. und ist so vom Finale weit entfernt. 

Cynthia Bolingo zieht sich ganz aus den Spielen zurück. Nach einer Meldung der Brüsseler Tageszeitung Le Soir wirft sie das Handtuch nach einer Trainingsverletzung - sie zerrte sich die Sehnen nach einem harten Bremsen im Spring - nimmt sie weder am 400 Meterlauf, noch an der 4x400-Meter-Staffel der Frauen teil und verlässt Tokio in Richtung Brüssel. 

Artuur Peeters
Imke Vervaet
Elise Vanderelst
Belgien vs. China
Aus für Cyntia Bolingo
Kevin Borlée
Paulien Cockuyt
Fanny Smets

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