Rob Engelaar

Flandern gibt 150.000 Dosen des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca an benachteiligte Regionen weiter

Das Gesundheitsministerium in Flandern verschenkt 150.000 Impfdosen von AstraZeneca an Länder oder Regionen, die über zu wenig oder gar keine Impfstoffe gegen das Coronavirus Covid-19 verfügen. 

Dabei handelt es sich um Impfdosen, die bereits an die flämischen Gesundheitsbehörden geliefert wurden und die nicht über das internationale Covax-Programm der Vereinten Nationen und ihren Partnern gespendet wurden. Hierbei geht es um Dosen, die Flandern selbst bestellt und gekauft hat. Wohin diese AstraZeneca-Impfdosen letztendlich genau hingeliefert werden, muss noch bestimmt werden. 

Landesgesundheitsminister Wouter Beke (CD&V) teilte dazu via Twitter mit: „Gemeinsam im Kampf gegen #COVID19. Deshalb spenden wir aus Flandern 150.000 Dosen AstraZeneca an benachteiligte Regionen in dieser Welt. Unser flämischer Impfgrad liegt besonders hoch. Lasst uns jetzt gemeinsam zu einem weltweiten Erfolg beitragen.“

Flandern hatte zuvor über das Covax-Programm, bei dem die Hersteller selbst die Impfstoffe ausliefern, 168.000 Dosen an die Ukraine und 225.000 an Kosovo, Albanien und Georgien gespendet.  

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