Viele Teenager lassen sich derzeit gegen Corona impfen oder sind bereits geimpft

Inzwischen sind 2 von 3 Teenagern zwischen 12 und 17 Jahren im belgischen Bundesland Flandern gegen das Coronavirus Covid-19 geimpft worden. Die Impfkampagne bei den Kindern und Jugendlichen verläuft hier sehr rasch. In Brüssel hingegen hinkt man weiter hinterher und kämpft mit steigenden Ansteckungszahlen – auch und gerade bei Jugendlichen.

Bisher sind etwa 440.000 Kinder Jugendliche aus dieser Altersgruppe zu einem Impftermin eingeladen worden, so Ria Vandeneynt von der flämischen Landesagentur für Pflege und Gesundheit: „Rund 300.000 von ihnen haben bereits ihre erste Impfung mit dem Vakzin von Pfizer/BioNTech erhalten. Innerhalb von 3 Wochen wird diese Gruppe vollständig geimpft sein.“

Flandern will es schaffen, die 12- bis 17-Jährigen bis zum Start des neuen Schuljahres Anfang September geimpft zu haben.

Die Lage in Brüssel

In Brüssel steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus weiter an. Inge Neven, die Leiterin der regionalen Brüsseler Gesundheitsinspektion stellt fest, dass vor allem junge Leute davon betroffen sind. Ein weiteres Problem stellen die Menschen dar, die aus dem Urlaub - teilweise aus Hochrisikoländern oder -regionen zurück in die Hauptstadt kommen.

Aktuell erweisen sich rund 4,7 % der in Brüssel durchgeführten Corona-Tests als positiv (ein Anstieg um 1,5 % innerhalb von 2 Wochen. In erster Linie sind davon 20- bis 29-Jährige betroffen, gefolgt von den älteren Personen.

Doch auch bei den 10- bis 19-jährigen Teenagern steigen die Infektionszahlen, wobei deren Impfgrad im Vergleich zu den anderen Ländern und Regionen in Belgien noch immer hinterherhinkt. Inzwischen können sich alle Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren in Brüssel zu einer Corona-Impfung anmelden. 

Meist gelesen auf VRT Nachrichten