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Hat die Überflutungskatastrophe für Verunreinigungen in Maas und Albertkanal gesorgt?

Die Überflutungen im Wesertal im vergangenen Monat haben für Verunreinigungen gesorgt, die in der Maas bis in die Niederlande hinein festgestellt wurden. Dort wurde vorsorglich die Gewinnung von Trinkwasser aus der Maas ausgesetzt. In Belgien wird die Wasserqualität im Albertkanal untersucht, denn auch der ist mit der Maas verbunden.

Ein nicht unerheblicher Teil des Trinkwassers für das belgische Bundesland Flandern wird aus dem Albertkanal gewonnen, doch Messungen, u.a. an der Brücke von Grobbendonck (Video oben) in der Provinz Antwerpen, haben bisher noch keine signifikanten Verunreinigungen oder gar vergiftetes Wasser feststellen können.

Die Wasserproben aus dem Albertkanal werden im Labor des flämischen Trinkwasserversorgers Waterlink bei Mechelen analysiert. Hier wird das Wasser auf rund 300 mögliche Stoffe untersucht. Bisher sind keine Auffälligkeiten festgestellt worden, doch es gibt auch einen Plan B.

Sobald Verunreinigungen im Albertkanal festgestellt werden, wird die Wasserzufuhr in die Klär- und Filteranlagen für die Trinkwassergewinnung gesperrt und solange, wie giftige oder gefährliche Substanzen festgestellt werden, kommt das Trinkwasser für die Flamen aus Reservebecken. 

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