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Flandern bleibt knapp orange auf der aktualisierten ECDC-Covid-Landkarte

Wenn am Donnerstag die neue Covid-Landkarte des Europäischen Zentrums für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) veröffentlicht wird, dann bleibt das belgische Bundesland Flandern knapp orange. Das liegt an einem etwas niedrigerem Inzidenzwert in Flandern. In der Wallonie und in Brüssel liegt das etwas anders. Hier wird der ECDC-Farbcode wohl auf rot angepasst.

Der Inzidenzwert in Flandern liegt aktuell bei 198 Ansteckungen mit dem Coronavirus innerhalb von zwei Wochen bei 100.000 Einwohnern. Die Infizierungen sind in Flandern in den vergangenen 14 Tagen kaum noch angestiegen und so bleibt das Land noch knapp im orangen Bereich.

„Das ist auf den hohen Impfgrad in Flandern zurückzuführen“, sagte der Antwerpener Biostatistiker Geert Molenberghs am Dienstag dazu: „In Flandern sind 72 % der Bevölkerung vollständig geimpft, in der Wallonie 63 % und in Brüssel weniger als 50 %.“

Die Wallonie wird zur roten Zone auf der ECDC-Karte, denn hier wird gerade ein hoher Prozentsatz an positiven Tests registriert. Aktuell erweist sich jeder fünfte Corona-Test in der Wallonie als positiv. Brüssel bleibt eine rote Zone wegen einer ebenfalls hohen Zahl an positiven Tests und einem zu niedrigen Impfgrad.

Einige Länder nutzen die ECDC-Covid-Karte, um Einreisebeschränkungen aufzuerlegen für Reisende, die aus einer roten Zone kommen. Das ist zumeist eine Testverpflichtung mit Quarantänevorschrift oder das Vorlegen von Impfnachweisen und ähnlichem. 

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