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34 Evakuierte aus Afghanistan wurden in der Nacht zum Sonntag in die Kaserne von Peutie verlegt

Am späten Samstagabend wurden die ersten Evakuierten aus Afghanistan in die Kaserne in Peutie im Brüsseler Vorort Vilvoorde gebracht. Es handelt sich um 34 Personen, die vor dem Wochenende nach Pakistan evakuiert und gestern nach Schiphol geflogen worden waren. Mit einem Militärbus (Video) fuhren sie dann nach Belgien. Aber warum müssen sie erst in eine Militärkaserne verlegt werden und können sie nicht einfach nach Hause gehen?

"Am Nachmittag erhielten wir die Nachricht, dass die Menschen bis 9 Uhr abends eintreffen würden", so der Bürgermeister von Vilvoorde, Hans Bonte (Vooruit, flämische Sozialisten), in "De Ochtend" , dem VRT-Frühstücksnachrichtenmagazin auf Radio 1. "Aber die Szenarien waren schon fertig, es gab schon Beratungen in den Tagen zuvor, wir waren in Bereitschaft".

Aber warum können diese Leute nicht einfach sofort nach Hause gehen?

"Das muss organisatorisch und logistisch gut vorbereitet werden, und all diese Leute müssen in Bezug auf die Sicherheit sehr gut überprüft werden.  Die Gesundheitsdienste sind auch vor Ort, um zu prüfen, ob sie mit dem Coronavirus infiziert sind", sagt Bonte.

"Die Menschen werden deshalb erst in der Kaserne untergebracht und dürfen sich erst einmal erholen. Die Behörden müssen überprüfen, ob die Personen über die richtigen Ausweispapiere verfügen. Dann müssen wir sehen, ob die Menschen in eine Einrichtung gebracht werden müssen oder ob sie einfach abgeholt werden und nach Hause gehen können. Aber ich habe die Krisensitzung gebeten, in dieser Hinsicht transparenter zu sein, um Spekulationen darüber zu vermeiden."

Nicolas Maeterlinck
SEDEYN RITCHIE BELGIAN DEFENCE
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