Brüsseler Gemeinde Ukkel will nach dem Vorbild Flanderns und Walloniens Corona-Lockerung

Der Bürgermeister der reichen Brüsseler Stadtgemeinde Ukkel (Uccle), Boris Dilliès (MR), möchte, dass das Gaststättengewerbe in seiner Gemeinde die Corona-Regeln ab dem 1. September lockern darf, so wie dies ab dann vergangenen Freitag für Flandern und Wallonien beschlossen wurde. Er weist darauf hin, dass die Durchimpfungsrate in seiner Gemeinde mit denen der benachbarten flämischen Gemeinden vergleichbar ist.

Ukkel/Uccle ist eine der wohlhabenderen Gemeinden im äußersten Süden der Region Brüssel-Hauptstadt. "Wir haben fast die gleiche Durchimpfungsrate wie die flämischen Gemeinden, die an uns grenzen, oder einige Gemeinden in Wallonisch-Brabant", sagte Bürgermeister Boris Dilliès (MR) gegenüber dem französischsprachigen Sender RTBF.

Die Impfraten in Brüssel sind sehr unterschiedlich. In Sint-Pieters-Woluwe (Woluwe-Saint-Pierre), Oudergem (Auderghem) und Ukkel zum Beispiel sind sie wesentlich höher als in Gemeinden wie Sint-Jans-Molenbeek(-Saint-Jean) und Sint-Joost-Ten-Noode(-Saint-Josse). Dilliès vertritt die Auffassung, dass die Gemeinden selbst entscheiden können sollten, ob sie sich für eine Lockerung entscheiden oder nicht.

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