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Zwei Flugzeuge gelandet: Aus Afghanistan evakuierte Belgier sind in Brüssel angekommen

225 Menschen - die meisten belgische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen -, die unser Land bereits aus Afghanistan evakuieren konnte, sind mit zwei Flugzeugen in unserem Land angekommen. Sie wurden sofort in die Kaserne in Peutie verlegt, wo ihre Pässe kontrolliert wurden und wo sie einen Coronatest ablegen mussten.

Die Evakuierungsmission aus Afghanistan läuft auf Hochtouren. Nach einem schwierigen Start am Freitag - ein Flug mit kaum 16 Personen und ein leerer Flug - wurden am vergangenen Wochenende viele Menschen vom Flughafen der Hauptstadt Kabul abgeholt.

Insgesamt hat unser Land bereits 400 Menschen in Sicherheit gebracht, sagte Außenministerin Sophie Wilmès (MR) gestern Abend. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Belgier und Niederländer.

Gestern Abend verließen viele Menschen mit einem Charterflug der Air Belgium und einem Airbus A330 Islamabad im benachbarten Pakistan. Die meisten von ihnen waren belgische Staatsbürger und ihre Familien. Die meisten Niederländer wurden von den niederländischen Behörden nach Hause zurückgebracht.

Gegen 8.30 Uhr landete der erste Flug mit 193 Personen auf dem Militärflughafen von Melsbroek. Um 9.45 Uhr folgte ein zweiter Flug mit 32 Personen.

Die evakuierten Personen werden vom Brüsseler Militärflughafen Melsbroek zur Peutie-Kaserne gebracht. Dort werden alle Pässe erneut kontrolliert, jeder wird einer zusätzlichen Sicherheitskontrolle unterzogen und einem Coronatest unterworfen.

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Evakuierungseinsatz geht weiter

Unterdessen geht die Evakuierungsmission in Afghanistan weiter. Heute sind vier weitere Flüge zwischen Islamabad und Kabul geplant. "Solange wir das Signal bekommen, dass es sich lohnt, wird sich dieses Szenario in den nächsten Tagen wiederholen", hören wir. Dienstagmorgen soll ein weiterer Flug in Melsbroek landen.

Die Situation in der afghanischen Hauptstadt ist weiterhin sehr chaotisch. Nur tröpfchenweise gelangen Menschen in den Flughafen von Kabul. Afghanische Ortskräfte unseres Landes  werden noch nicht eingelassen, weil sie keinen belgischen Pass haben. Das Verteidigungsministerium hat das Problem erkannt und wird den Amerikanern und Briten, die den Flughafen bewachen, die belgischen Einreisebestimmungen erläutern.

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