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Ausschuss für Krankenhaus- und Transportkapazitäten appelliert an Solidarität zwischen Krankenhäusern

Der Ausschuss für Krankenhaus- und Transportkapazitäten ruft zur Verteilung von Corona-Patienten und Solidarität unter den Krankenhäusern in Belgien auf. Der Sommer geht zu Ende und die Krankenhäuser bereiten sich auf eine Zunahme der Corona-Fälle vor, die mit kälteren Temperaturen einhergeht. 

Wegen der großen Unterschiede bei der Durchimpfung in Belgien müssen viele Corona-Kranke trotzdem im Krankenhaus versorgt werden. Weil die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen wieder steigt, ist Solidarität zwischen den Krankenhäusern notwendig. 

Keine Selbstverständlichkeit, sagt Marcel Van der Auwera vom Ausschuss für Krankenhaus- und Transportkapazitäten, denn "nach fast zwei Jahren Corona-Epidemie ist dem Gesundheitspersonal die Luft ausgegangen. 

Die Krankenhäuser in Brüssel tragen keine Verantwortung für die niedrige Impfrate der Brüsseler Bevölkerung. Sie sind auch ein Opfer dieser Lage. Deswegen sollten wir uns mit diesen Krankenhäusern solidarisch zeigen und bereits jetzt prüfen, wie wir Patienten verteilen können.”  

Neben der Zunahme an Corona-Patienten müssen die Krankenhäuser auch die reguläre Gesundheitsversorgung gewährleisten können und Eingriffe planen und ausführen können. Van der Auwera spricht von einem "wackeligen Gleichgewicht": "Es gibt Patienten, die des Wartens überdrüssig sind. Die Aufschiebung lukrativer Operationen stellt auch ein finanzielles Problem für die Krankenhäuser dar. 

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