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Bilanz der Operation “Red Kite” in Afghanistan: 1400 Menschen auf 23 Flügen evakuiert

Nachdem die belgische Regierung am Mittwochabend überraschend den sofortigen Abbruch der Evakuierungsoperation in Afghanistan “Red Kite” angekündigt hatte, fand am Donnerstagmorgen eine Pressekonferenz mit Premierminister De Croo, Außenministerin Wilmès, Verteidigungsministerin Dedonder und dem Staatssekretär für Asyl und Migration Mahdi statt. Während der Operation, die wegen der Gefahr von Anschlägen abgebrochen wurde, konnten belgische Militärs 1400 Menschen aus Kabul nach Islamabad in Pakistan evakuieren.  

Nachdem die belgische Regierung am Mittwochabend überraschend den sofortigen Abbruch der Evakuierungsoperation in Afghanistan “Red Kite” angekündigt hatte, fand am Donnerstagmorgen eine Pressekonferenz mit Premierminister De Croo, Außenministerin Wilmès, Verteidigungsministerin Dedonder und dem Staatssekretär für Asyl und Migration Mahdi statt.

 Während der Operation, die wegen der Gefahr von Anschlägen abgebrochen wurde, konnten belgische Militärs 1400 Menschen aus Kabul nach Islamabad in Pakistan evakuieren.  

Vierfache Sicherheitsprüfung

Bei der Ankunft in Belgien wurden die Passagiere in die Peutie-Kaserne (im Norden von Brüssel) gebracht und dort einer Sicherheits- und Gesundheitsuntersuchung unterzogen. In der Kaserne können sich die Einreisenden auch an das Ausländeramt und an die Bundesasylbehörde (Fedasil) wenden, die Einreise und Erstaufnahme regeln.  

Premierminister De Croo (Open VLD) betonte, dass alle Einreisenden aus Afghanistan vier Mal überprüft würden: “Sie werden von der Antiterrorbehörde (OCAM), der Staatssicherheit, dem Militärgeheimdienst und von der Polizei überprüft. Wir wollen sichergehen, dass diese Menschen Anrecht auf Schutz in Belgien haben und dass sie keine Gefahr darstellen.” 

Außenministerin Sophie Wilmès (MR) sagte, dass sich noch 114 Personen von einer Liste, die das belgische Konsulat mit Personen erstellt hatte, die von Belgien evakuiert werden wollten, in Afghanistan befinden könnten. Sie seien aufgerufen worden, sich zu melden. Nur 12 Personen hätten sich auf den Aufruf gemeldet. 

Verteidigungsministerin Ludivine Dedonder (PS) sagte, die Truppen würden jetzt in Islamabad zusammengezogen, seien jedoch weiterhin einsatzfähig für den Fall der Fälle.  

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