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Immobilien: Häuser oder Wohnungen an der belgischen Küste werden immer beliebter

Häuser und Wohnungen entlang der belgischen Nordseeküste werden immer populärer. Dies ist aus dem neuesten „Küsten-Barometer“ des Verbandes der Notare ersichtlich. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres wurden deutlich mehr entsprechende Immobilien als noch im gleichen Zeitraum vor zwei Jahren.

In der ersten Jahreshälfte 2021 wurden fast 40 % mehr Häuser oder Wohnungen an der belgischen Nordseeküste verkauft, als im gleichen Zeitraum 2019, also vor der Corona-Krise. Nach Angaben des Notarverbandes sind die Metropole Ostende (Foto) und der mondäne Badeort Knokke (Foto unten) die beliebtesten Städte im Bereich Immobilienhandel.

Das die Küste wieder so beliebt ist, ist auch eine Folge von Corona, wie Bart van Opstal, der Sprecher des Verbandes gegenüber VRT NWS andeutete: „In Folge von Corona entscheiden sich die Leute wieder eher für eine Immobilie im eigenen Land, also an der Küste, als für ein Objekt im Ausland, z.B. als Zweitwohnung. Sie wollen damit vermeiden, ihre Zweitwohnung im Ausland im Falle einer Pandemie nicht mehr erreichen zu können. Wir beobachten auch, dass die Leute größere Wohnungen kaufen, mit zwei oder drei Schlafzimmern.“ 

Deutlich wird auch, dass die gestiegene Nachfrage für Objekte und Immobilien an der belgischen Küste auch die Preise ansteigen lässt. Doch nach Ansicht der Notare stellt dies offenbar aktuell kein wirkliches Problem dar. 

Auch Knokke bleibt am Immobilienmarkt beliebt
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