Tischtennisspieler Florian Van Acker gewinnt Bronze bei den Paralympics

Florian Van Acker (Fotos) hat bei den Paralympischen Spielen in Tokio die Bronzemedaille im Tischtennis in der Klasse TT11 gewonnen. Van Acker, der vor 5 Jahren bei Olympia in Rio noch Gold holte, scheiterte dieses Mal im Halbfinale. Er unterlag dem Australier Sam Von Einem, den er damals im Finale noch besiegen konnte. 

Florian Van Acker verlor gegen Von Einem in 5 Sätzen 11-4, 11-4, 9-11, 8-11 und 5-11. Damit hatte der belgische Tischtennisspieler sein Ziel, seinen Titel in Tokio zu verteidigen, nicht geschafft. Die ersten beiden Sätze hatte der Belgier noch haushoch gewonnen, doch dann kam sein australischer Gegner zurück ins Spiel und das Finale geriet in weite Ferne.

Während Einem Punkt für Punkt erzielte, machte Van Acker einen Fehler nach dem anderen und entschied die beiden folgenden Sätze für sich. Im fünften und entscheidenden Satz erwies sich Von Einem als so stark, dass sich der Belgier geschlagen geben musste.

Bronze hatte Van Acker sicher und er zeigte sich danach zufrieden damit, auch wenn seiner Ansicht nach unter normalen Umständen auch mehr drin gewesen sei: „Das war kein feines Tischtennis. Ich vergab einiges durch die Feuchtigkeit, wodurch mein Gegner sicherer wurde. Okay, es war für uns beide sehr feucht, doch Feuchtigkeit ist für mein Spiel echt nicht gut. Das darf nicht sein.“

Jetzt will Florian Van Acker bei den kommenden Spielen in Paris wieder versuchen, die Goldmedaille zu gewinnen: „Wenn sie da gegen mich gewinnen, dann ist das, weil sie besser sind als ich…“    

Florian Van Acker in Tokio in Aktion

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