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Corona: Die Maskenpflicht am Arbeitsplatz bleibt in Belgien bis mindestens Oktober bestehen

Der Hohe Rat für Prävention und Arbeitsschutz in Belgien hat sich für ein Beibehalten der Maskenpflicht bis mindestens Oktober ausgesprochen. Der Rat ruft in diesem Zusammenhang zur Vorsicht auf, denn aktuell kommen noch viele Landsleute aus dem Urlaub im Ausland zurück und der Schulbeginn steht kurz bevor.

Der Hohe Rat für Prävention und Arbeitsschutz will, dass die Maskenpflicht am Arbeitsplatz den aktuell geltenden Corona-Protokollen entsprechend bis mindestens Oktober beibehalten wird. Der Rat erachtet dies angesichts des Endes der Reisezeit und des baldigen neuen Schuljahres als unumgänglich, wie dessen Vorsitzender Karel Van Damme gegenüber der flämischen Tageszeitung Het Nieuwsblad sagte.

Der Corona-Konzertierungsausschuss aus den Regierungen von Bund, Ländern und Regionen in Belgien wird sich auf seiner nächsten Sitzung mit diesem Thema befassen müssen. Bei der letzten Konzertierung war diesbezüglich Verwirrung aufgekommen, als Landespolitiker, u.a. Flanderns Landeschef Jan Jambon (N-VA) vorschlugen, dass die Maskenpflicht am Arbeitsplatz angesichts hoher Impfzahlen bald aufgehoben werden könne.

Doch eine solche Entscheidung liegt nach Rechtslage in Belgien nicht bei den Regierungen sondern eben beim Hohen Rat für Prävention und Arbeitsschutz. In diesem Rat sind die verschiedenen Sozialpartner, also Arbeitgeber und Arbeitgeber vertreten. Hier ist man nach wie vor der Ansicht, dass man die geltenden Corona-Regelungen in dieser Hinsicht derzeit noch nicht anpassen könne.  

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