Die Nachfrage nach gesünderen Fritten sorgt für 100 neue Jobs in einer Kartoffelfirma

Beim Kartoffel-Verarbeitungsunternehmen Agristo in Wielsbeke in der Provinz Westflandern (Foto unten) werden 100 neue Stellen ausgeschrieben. Das Unternehmen baut gerade eine dritte Produktionslinie für die Herstellung von Tiefkühlfritten. Das Unternehmen will mit einer neuen Produktion auf die steigende Nachfrage für gesündere Fitten in Belgien und für den Export reagieren.

Obschon diese neue Produktionslinie bei Agristo erst im Frühjahr 2022 fertig sein wird, macht sich das Unternehmen schon jetzt auf die Suche nach 100 neuen Mitarbeitern. Aktuell sind dort in der Kartoffelverarbeitung bereits rund 260 Arbeiter und Angestellte beschäftigt.

Agristo will mit der neuen dritten Produktionslinie auf die weltweit  allgemein steigende Nachfrage nach Tiefkühlfritten reagieren. Zudem, so die Betriebsleitung, seien die Verbraucher speziell in Europa stets auf der Suche nach neuen, innovativen und nicht zuletzt gesünderen Lebensmittel.

Inzwischen werden auch wegen dieser Entwicklung am Markt immer mehr verschiedene Sorten Fritten hergestellt und dies sei mit den beiden bisherigen Produktionslinien nicht mehr zu gewährleisten, so Ward Claerbout von Agristo gegenüber VRT NWS: „Früher war das einfach: Die Leute wollten einfach nur Fritten haben. Heute ist aber die Nachfrage nach gesünderen Lebensmitteln gestiegen, z.B. nach Fritten, die man im Backofen backen kann und die doch knusprig bleiben.“

Und heute werden vermehrt auch Fritten auf Basis von anderen Kartoffelarten hergestellt, wie z.B. Fritten aus Süßkartoffeln: „Um diese herstellen zu können, sind neue Technologien und Verarbeitungsprozesse notwendig und auch deshalb brauchen wir für die neuen Maschinen neues Personal.“ 

Agristo in Wielsbeke: Hier werden Tiefkühlfritten für Belgien und für den weltweiten Export hergestellt
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