UGent

UGent steigt in Top 100 der besten Unis weltweit auf, KU Leuven bleibt belgischer Spitzenreiter

Die Universität von Gent steigt in die Top 100 der weltweiten Rangliste der Times Higher Education für Universitäten auf. Mit 42 Punkten bleibt die KU Leuven die international bestplatzierte Universität Belgiens. Auch die Universität Antwerpen rückt auf und liegt zurzeit auf Platz 143, ihre beste Position je. Absolute Spitze ist unverändert die Universität von Oxford. 

Auf die Weltrangliste der Times Higher Education haben es insgesamt drei belgische Universitäten in die Top 150 geschafft: KU Leuven, UGent und die Universität Antwerpen. Bemerkenswert ist, dass es sich um drei flämische Universitäten handelt. Von den französischsprachigen Universitäten schneidet die UCL (Université Catholique de Louvain) ebenfalls gut ab, denn sie landet auf Platz 158. 

KuLeuven

Die KU Leuven ist nach wie vor die belgische Universität mit dem besten Ruf. Ihr 42. Platz ist die beste Positionierung seit fünf Jahren. Darauf ist Rektor Luc Sels stolz: "Es ist international etwas Besonderes, wenn man in die Top 50 kommt. … Auf dem europäischen Festland gehören wir damit zu vier, fünf oder sechs besten Universitäten.” 

UGent: Internationaler Ruf kann noch besser werden

Zum ersten Mal seit 2015 ist die Universität Gent wieder in die Top 100 aufgestiegen (Platz 96). Rektor Rik Van de Walle ist sehr zufrieden: "Die Times Higher Education ist ein sehr angesehenes Ranking, das international beachtet wird, daher freuen wir uns natürlich. Der Aufstieg ist auf die Studienprogramme und auf den Forschungsbetrieb an der UGent zurückzuführen.” 

"Es ist natürlich unser Ziel, unsere Position in der Rangliste noch weiter zu verbessern", fügt Van de Walle hinzu. "Je höher man ist, desto schwieriger wird es. Aber vor allem in Bezug auf das internationale Ansehen haben wir, meiner Meinung nach, noch Spielraum. Um ehrlich zu sein, denke ich, dass sich unser Ranking in den kommenden Jahren verbessern wird." 

Universität Antwerpen: von Platz 170 auf Platz 143

Die Universität Antwerpen hat ebenfalls eine gute Position erreicht und konnte sich vom 170. Platz auf 143 verbessern, ihre bisher höchste Platzierung. "Wir sind damit sehr zufrieden. Das ist ein großer Ansporn, weiterzumachen", so Rektor Herman Van Goethem. Ihm zufolge ist der Anstieg vor allem darauf zurückzuführen, dass immer mehr Forschungsergebnisse von der Universität Antwerpen veröffentlicht werden: "Wir haben lange darauf hingearbeitet, und Jahr für Jahr beginnt es sich auszuzahlen.” 

"Internationalisierung ist für Hochschulen sehr wichtig. Man muss mit ausländischen Universitäten zusammenarbeiten, weil die Interdisziplinarität so wichtig geworden ist”, erklärt Van Goethem auch.  

Dem kann der Rektor von Gent, Rik Van de Walle, nur zustimmen: "Der Platz unter den ersten hundert ist wichtig für uns, um sehr gute internationale Studierende und ForscherInnen für unsere Universität zu gewinnen." Er relativiert aber auch ein wenig die Bedeutung der Weltrangliste. "Solche Rankings sagen etwas über die Universität als Ganzes aus, aber man kann von ihr nicht auf einzelne Studiengänge, DozentInnen oder ForscherInnen schließen.” 

Oxford bleibt weltweit an der Spitze

Weltweit nehmen die britischen und amerikanischen Universitäten nach wie vor die Spitzenplätze ein. Die Universität Oxford, an dem die belgische Kronprinzessin Elisabeth demnächst ein Studium der Geschichte und Politik beginnen wird, bleibt die absolute Nummer eins. Cambridge liegt mit dem 5. Platz ebenfalls an der Spitz. Zu den Top 10 gehören auch acht bekannte amerikanische Universitäten, darunter Harvard, Yale und Princeton.  

Auffällig ist, dass auch die chinesischen Universitäten sehr gut abschneiden. Die Universitäten von Peking und Tsingua schafften es sogar unter die ersten 20.

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