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Première in Genk: In Flandern werden ab jetzt auch Schulkinder gegen Corona geimpft

Die ehemalige limburgische Bergbaustadt Genk hatte am Montagvormittag eine Première in Flandern zu feiern. Hier wurden die ersten Schulkinder gegen das Coronavirus Covid-19 geimpft. Warum Genk? Hier liegt die Impfquote im flämischen Landesvergleich noch unter dem Durchschnitt. In erster Instanz werden in Genk Schulkinder im Alter von 10 bis 15 Jahren gegen Corona geimpft.

Der Prozentsatz der 12- bis 17-Jährigen, die in Genk zumindest ein erstes Mal gegen Corona geimpft wurden, liegt derzeit bei 68 %. Der flämische Durchschnitt bei dieser Altersgruppe hingegen liegt bei fast 80 %. „Wir wollen alles daransetzen, die Impfquote nach oben zu bringen“, so Genks Bürgermeister Wim Dries (CD&V). Er war es, der die Initiative ergriff, um dies zu ändern.

Aktuell gehen in seiner Stadt rund 1.500 Schulkinder zur Schule, die noch nicht geimpft sind: „In dem wir mit dem Impfzentrum in unsere 9 Schulen gehen, hoffen wir, zumindest die Hälfte von ihnen impfen lassen zu können.“ Alle Eltern der Genker Schulkinder, die für eine Impfung in Erwägung gezogen wurden, haben von der Stadt ein Schreiben erhalten, denn Kinder unter 16 Jahren dürfen nicht gegen den Willen ihrer Familien geimpft werden.

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