Nicolas Maeterlinck

Bis Mitte Oktober sollen die meisten Hochwassergeschädigten in der Provinz Lüttich wieder Gas haben

Bis Mitte Oktober will der Gasnetzbetreiber Resa rund 10.000 Haushalte, die seit der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli im Wesertal in der Provinz Lüttich über kein Erdgas mehr verfügen konnten, wieder ans System anschließen. Damit würden die meisten Betroffenen wieder Gas zum Kochen und zum Heizen haben. 

Resa hat seit dem 4. August das gesamte betroffene Gasnetz unter die Lupe genommen und in verschiedenen betroffenen Gemeinden das komplette System erneuern müssen.

Jetzt folgen die meisten direkten Anschlüsse an die Gebäude und die Wohnungen, wie die frankophone Sonntagszeitung 7 Dimanche dazu meldet. Dabei werden auch die Gaszähler erneuert, so Resa.

Es habe lange gedauert, bis man eine Bestandsaufnahme in den betroffenen Gebieten aufstellen konnte, da vieles komplett zerstört und auch lange unzugänglich war, schreibt 7 Dimanche am Sonntag dazu: „Die Bereiche, die zu rekonstruieren waren, waren im Prinzip die Verteilerkabinen und praktisch die gesamten unterirdischen Anlagen.“

Die gute Nachricht sei laut der Zeitung, dass alle im Rahmen des „Winterplans“ vorgesehenen Zonen bis zum Herbst wieder am Gasnetz angeschlossen sein werden.

Gil Simon, der Generaldirektor von Resa, sagte gegenüber dem Sonntagsblatt, dass bis zu 10.000 Haushalte vor dem Winter wieder Gas haben werden: „Wir hoffen, inständig, dass wir allen unseren Kunden vor dem Winter wieder Komfort und Wärme bieten können.“

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