Die 20 Kilometer von Brüssel waren ein Erfolg, trotz Covid Safe Ticket

Nach einer langen Corona-Pause starteten am Sonntagvormittag die traditionsreichen 20 km von Brüssel mit Start und Ziel im Jubelpark. 40.000 Jogger und Läufer hätten sich einschreiben dürfen und rund 22.000 Sportler - Profis, Amateure und Gelegenheitsläufer - taten dies auch. Die 41. Ausgabe dieses Volkslaufs war eine der größten Massenveranstaltungen in Belgien seit den Corona-Lockerungen. 

Erst im Laufe der Woche hatten sich die Stadt Brüssel und die Veranstalter dazu entschiede, die 20 km als Covid-sicheres Event zu starten. Also mussten die Teilnehmer ihren Covidpass vorlegen. Rund 300 Personen hatten sich deshalb aus der Starterliste wieder ausschreiben lassen.

Ab halb 10 am Sonntagmorgen ertönten nach und nach die Startschüsse für die verschiedenen Gruppen - Rollstuhlfahrer, Profi- und Amateursportler, die große Masse - und die Stimmung war gut, auch wegen des schönen Wetters und der Tatsache, dass zum ersten Mal seit März 2020 wieder eine Veranstaltung mit so vielen Menschen in Belgiens stattfinden konnte und durfte.

Gewonnen haben die 21 km von Brüssel bei den Frauen die Läuferin Florence De Cock und der Läufer Amaury Paquet (Foto oben). Der Lütticher kam in einer Zeit von 59:31 ins Ziel und Florence De Cock lief die Distanz in 1.09:50. Der Rekord liegt noch immer bei dem Kenianer Gilbert Kipruto Kirwa, der 2014 nur 59:05 brauchte.

Zum ersten Mal durften dieses Jahr auch Wanderer bei diesem Volkslauf mitmachen. Darunter war mit Königin Mathilde auch eine prominente Teilnehmerin. Sie wanderte die 20 km gemeinsam mit einer Freundin. Unerkannt blieb die belgische Königin aber nicht wirklich… 

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