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Belgiens Königspaar besuchte die von der Flutkatastrophe betroffenen Gebiete in der Wallonie

König Philippe und Königin Mathilde haben am Mittwochvormittag gemeinsam mit Bundesinnenministerin Annelies Verlinden (CD&V) und mit dem wallonischen Ministerpräsidenten Elio Di Rupo (PS) einigen Mitte Juli von der verheerenden Hochwasserkatastrophe betroffene Regionen besucht. Dort sprachen sie auch mit Bürgern, die von der Katastrophe heimgesucht wurden.

Das Königspaar besuchte am Mittwoch die Stadt Verviers und die nahegelegene Ortschaft Ensival an der Weser und die Gemeinde Esneux an der Ourthe bei Lüttich. Dort wurden sie über den aktuellen Stand der Dinge vor Ort informiert.

Dabei sprachen sie auch mit Ersthelfern vom Roten Kreuz, mit dort helfenden Soldaten und vor allem mit betroffenen Bürgern. Noch immer ist nicht überall Hilfe angekommen und viele Betroffene beklagen, dass sie keine Trockenmaschinen finden können, um ihre Häuser von innen zu trocknen.

Das Wasser habe bis zu 3,5 Meter hoch rund 24 Stunden lang in den Häusern gestanden und wenn nicht bald vor Herbst und Winter Hilfe kommen würde, seien die Häuser zu feucht und schimmelig, um noch bewohnt zu werden. Das Königspaar, Innenministerin Verlinden und Ministerpräsident hörten sich die Sorgen der Menschen an und versprachen Hilfe. 

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